Holy Days

Schon seit Wochen riecht die Luft nach Urlaub – genauer: Nach der kleinen Nordseeinsel, auf die meine Familie und ich seit Jahren – und auch dieses Jahr wieder – fahren. Das kann auch an unserer neuen Wohnumgebung liegen, die zwischen einem großen Waldgebiet und dem Kanal liegt und bei bestimmten Wetterverhältnissen tatsächlich genauso riecht wie die Insel. Aber: Sie klingt auch so. Die Siedlung wird durch die ein Fahrradweg begrenzt, der fast genauso klingt wie ein Radweg auf unserer Urlaubsinsel. Tatsächlich: Der Klang der Radwege dort ist einzigartig. Der Muschelkalk, der fein gemahlen den Boden bedeckt, knackt und knarzt unter den Gummireifen der Hollandfietsen und bildet so den unnachahmlichen Soundtrack für die Erholung.

Die Zeichen, die rund um unser Haus auf Urlaub deuten, dürfen gerne bestehen bleiben – auch wenn er vorbei ist. Aber das dauert noch. Vier arbeitsfreie Wochen liegen vor mir, drei davon sind wir daheim und eine schließlich an der Nordsee, und ich gestehe: Ich habe kein schlechtes Gewissen mir so lange frei genommen zu haben. Ich glaube, die Auszeit tut mir gut. Auf denn!

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