Dieser Blog schließt zum Jahresende

Ich habe mich entschieden, diesen Blog zum 31.12.2019 zu schließen. Seit der Entscheidung meiner Frau und mir, meinen Radiojob zu kündigen und von Berlin ins Emsland zu ziehen, werden dann fast acht Jahre vergangen sein. In dieser Zeit habe ich mich an das Leben in der Region gewöhnt, die Mentalität der Menschen hier verstehen und die Landschaft lieben gelernt.
Warum mir das Emsland wirklich ans Herz gewachsen ist, habe ich im April 2017 in einem Blogpost geschrieben.
Wenn ich mich so durch die 280 Artikel dieses Blogs klicke, erinnere ich mich auch daran, dass der Weg der Eingewöhnung ab und zu etwas steinig war (was nicht immer an den anderen lag). Doch nun, wo die Schottersteine vor dem Küchenfenster endlich weg sind und dort eine Blumenwiese gedeiht, ist ein guter Zeitpunkt, das Kapitel „Einleben“ zu beenden.
Meine Familie und ich leben gerne hier.
Als Auenländer, nicht als Hauptstadtsender.

Neues Buch „Künftige Intelligenz – Menschsein im KI-Zeitalter“

Ich bin sehr froh, nach über anderthalb Jahren intensiver Arbeit die Veröffentlichung meines Buches Künftige Intelligenz – Menschsein im KI-Zeitalter verkünden zu können.
Der Essay beschreibt die Geschichte, Einsatzgebiete und Grundfragen der „Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts“ (Xi Jinping) und fokussiert dabei besonders auf das menschliche Verhältnis zu Technik.
Was heißt es, angesichts immer schlauerer und mächtigerer Algorithmen Mensch zu sein?

Das Buch ist ab sofort im lokalen und Online-Handel erhältlich. Weitere Informationen und eine Leseprobe auf meiner Homepage.

From Steinwüste to Blumenwiese

Sechs Jahre wohnen wir in unserem Mietshaus. Mittlerweile ist es zu klein geworden, aber da wir uns in dem Eckhaus wirklich wohlfühlen, möchten wir hier gerne noch ein paar Jahre bleiben. In diesem Frühjahr haben wir es endlich geschafft, das Kiesbeet in unserem Vorgarten zu entfernen.

Gefallen hat es uns nie, dieses tote, graue Geröll vor unserer Tür, das wir beim Einzug mitübernommen haben und in das auch die immergrünen Büsche kein bisschen Leben gebracht haben. Nun ist als Argument das Insektensterben dazu gekommen, für das wir als Verbraucher natürlich mitverantwortlich sind.

Und so startete im April die Aktion Schotter weg, Wildblumenwiese her. Mit ein bisschen Rasen in der Mitte. Zwei Ebay-Kleinanzeigen, drei Ibuprofen und sechs Wochen später ist noch längst nicht alles grün (das Wetter war nicht warm genug), aber so langsam wird es!

… kräftig Gießen (wg. Sprießen)

„Eine Wildblumenwiese braucht einen sandigen Boden“, sagte ein Experte. Wenn hier also je eine bunte Wiese enstehen sollte, steht sie auf 25 Kilo astreinem Spielzeugsand.

Der Juni bescherte uns die ersten Hochsommertage, der Rasensprenger lief auf Hochtouren, und – schwupps – blüht es überall!
Toll – jeden Tag sehen wir neue Blüten, morgens andere als abends. Absolut faszinierend!

Die ersten Gäste reisen an.

Fertig. Die Wüste lebt.